Costa Rica
- Fläche: Land 50.660 km²/Wasser 440 km²
- Küstenlinie: 1290 km
- Einwohnerzahl: 4.253.877
- Hauptstadt: San José
- Währung: 1 Colón = 100 Céntimes
- Amtssprache: Spanisch
Naturverbundenes Reisen in ein tropisches Paradies. Urlaub in eine farbenfrohe Welt, ein Ort der Seligkeit und Artenvielfalt, gleichend dem Garten Gottes. Das alles bietet Ihnen Costa Rica.
Lassen Sie sich beeindrucken von der unglaublich reichen Fauna und Flora dieses Landes. Entdecken Sie die mehr als 800 Arten von Vögeln, Hunderte Spezies von Säugetieren, 400 Arten von Reptilien und Tausende Pflanzenarten. Bestaunen Sie die auffällig farbenfrohen Schmetterlinge, die es nur auf diesem Fleckchen Erde gibt! Ein Muss für jeden Schmetterlingsliebhaber.
Diese allgegenwärtige Idylle spiegelt sich auch in den Menschen, die dieses tropische Land bewohnen. Costaricaner sind bekannt für ihre Offenheit und Freundlichkeit gegenüber ihren Mitmenschen. Sie nennen sich selber „Ticos“ und besitzen Wurzeln aus der halben Welt. Ihre Vorfahren kamen aus Europa, Afrika, Asien oder gehörten zu den Ureinwohnern Costa Ricas.
Das mittelamerikanische Land grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Vulkane und Berge dehnen sich von Nicaragua, bis zu den Zentralkordilleren, über die Cordillera Talamanca, bis nach Panama aus. Das Valle Central umfasst fruchtbare Böden und besitzt ein angenehmes Klima. Dort ist auch die Hauptstadt Costa Ricas aufzufinden, San José. Die große Gebirgskette durchfurcht das Land, zu ihren beiden Seiten befindet sich das Tiefland. Weitläufige Regenwälder und rauhe Savannen im trockenen Norden. Einige Vulkane sind noch immer aktiv (z.B. Poás, Arenal) und sind beliebte Touristenziele. Der höchste Punkt des Landes ist der 3819 m hohe Berg Cerro Chirripo in Cordillera de Talamanca. Wem das alles jedoch zu nervenaufreibend ist, dem bietet Costa Rica sein pazifisches Tiefland mit den tropischen Regenwäldern, geschützten Nationalparks und den unzähligen herrlichen Stränden.
Die Geschichte Costa Ricas unterscheidet sich von der der anderen lateinamerikanischen Länder. Nach seiner Entdeckung durch Kolumbus, erlebte es eine ruhige und ungehinderte Entwicklung. Den Namen verdankt das Land ebenfalls Kolumbus. Denn dieser wurde 1502 an die „reiche Küste“ durch einen Sturm getrieben. Da es jedoch kein Gold in dem neuentdeckten Land zu holen gab, blieb es von der blutigen Ausplünderung verschont. Seit 1821 ist das Land unabhängig, erlebte Machtkämpfe der dort herrschenden Familien und der Kaffeearistokratie. Erst nach dem Bürgerkrieg von 1948 wurden dort die demokratischen Strukturen stabilisiert.