Das Menschenbild im Alten Ägypten : Porträts aus 4 Jahrtausenden , [96. Ausstellung Foyer Esplanade, Hamburg, 12. Aug. - 29. Okt. 1982].
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![]() Katalog Preis: EUR 24,95 |
![]() Katalog Preis: EUR 50,00 |
Weitaus weniger geläufig sind die religiösen Bilder, denen die Kunsthalle Hamburg eine Ausstellung und der DuMont-Verlag Köln einen anspruchsvollen Kunstband gewidmet hat. Nicht leidenschaftliches Naturerlebnis sondern religiöser Glaube bildet die Grundlage zur Entstehung von Ölbildern und Druckgrafiken, die hier in sorgfältiger Auswahl gezeigt werden. Ausdruck, Duktus und Farbgebung legen Assoziationen zu Goya oder Ensor nahe: die Leichtigkeit und Transparenz der Aquarelle sucht man hier vergebens. Das Buch folgt in seiner thematischen Gliederung der Ausstellungskonzeption und leistet damit neben hervorragenden kunstgeschichtlichen Diskursen auch einen Beitrag zur Dokumentation der Ausstellung.
Als Emil Nolde 1909 seine ersten religiösen Bilder malte, war ihm, als würde er eine Grenze jenseits der Realität passieren. Ein unwiderstehliches Verlangen nach Darstellung tiefer Geistigkeit und Religion ohne viel Wollen bewegte ihn seinen eigenen Worten nach zur Schaffung seiner biblischen Legendenbilder, deren letztes 1951 datiert ist. Schon immer hatten diese Bilder bei Publikum und Kritikern keinen leichten Stand, und Noldes Befürchtung, dass dieses Werk sein Schicksal geduldig hinnehmen müsse, erwies sich als nicht unbegründet: 1937 wurden seine Bilder von den Nationalsozialisten als "entartet" beschlagnahmt und der Maler schikaniert, bis hin zum Malverbot 1941.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Betrachtung der Werke nicht ausschließlich unter kunstgeschichtlichen Aspekten stattfindet, sondern im zeitgeschichtlichen Kontext von Gesellschaft, Geschichte und Religion. Noldes Frauenbild wird ebenso thematisiert wie die Frage, warum lange Zeit kein einziges der religiösen Bilder Platz in einer Kirche fand. Essays über die Aufnahme von Noldes Malerei zwischen 1910 bis 1914, Jahre der Diffamierung und Missachtung, bis hin zu seiner Zeit in Hamburg mit steigender Resonanz, tragen entscheidend zum Verständnis bei und vermitteln überraschende Einblicke in bislang weniger bekannte Seiten eines großen Malers des Expressionismus. --Andreas Schultz
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Jahrbuch des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg Nr. 18523) Abb. 42 Plakat zur Ausstellung Naum Slutzky, 1 932, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG HH) Abb. 43 Von ... mit der Zusammenstellung alter und zeitgenössischer Kunst: kleine ägyptische Katzenstatuette mit Naum Slutzkys ... |
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126 pages |
Das Menschenbild im alten Ägypten, Porträts aus vier Jahrtausenden Und schon rüstet sich dasselbe Museum zu einer neuen Ägypten-Ausstellung - dieses Mal freilich nicht im eigenen Hause, ... Hier und dieses Mal hat aber noch eine dritte Instanz mitgemischt, die Hamburger Universität nämlich, ... |
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